Montag, 21. Mai 2018

Was ich als Kind gern gelesen habe: Buchfresserchens Montagsfrage



Das Buchfresserchen stellt jeden Montag eine Frage zu Büche r>> -  diesen Montag will es wissen:

Erinnerst Du Dich an ein Buch, das Du als Kind sehr oft gelesen hast?


Ich habe zwar immer schon gern gelesen, sobald ich es konnte. Aber ein und dasselbe Buch mehr als einmal gelesen? Nö, kann ich mich nicht wirklich daran erinnern.

Asterix-Comics


Vielleicht noch die Asterix-Bücher * >> , die es in der Bücherei >> gab - die waren nämlich immer ausgeliehen, und wenn ich dann mal eines ergattert habe, dann habe ich das auch mitgenommen, auch, wenn ich es schon einmal gelesen hatte. Ich glaube, besonders gern mochte ich "Asterix bei den Briten * ">> und "Asterix und Kleopatra"* >>

Detektiv-Serien von Enid Blyton


Die Bücherei war eh sehr wichtig in meiner Kindheit: Die war 2x die Woche offen, Montags und Donnerstags, und ich war mindestens einmal die Woche da. Wenn ich dann auch nicht ein Buch immer wieder gelesen habe, so war ich doch Enid Blytons Reihen verfallen - die "Geheimnis um.."-Reihe * >> zum Beispiel fand ich toll, oder auch die "Abenteuer-Serie" * >>  Ich erinnere mich an Osterferien, als ich so 10 oder 11 Jahre alt war und "Die Insel der Abenteuer"* >> gelesen habe - ich war total versunken...


Pferdebücher und Serien


Haben Mädchen so mit 10-13 immer noch eine Pferdephase? Oder gibt's das in Zeiten von Smartphone und Co nicht mehr? Also, ICH hatte so eine Phase: Pferdebücher hab ich allerdings nicht aus der Bücherei ausgeliehen. Die hatte ich selbst, der Großteil waren Geschenke zu meiner Kommunion. Besonders geliebt habe ich "Glück auf flinken Hufen" * >> von Edith Grotkop und natürlich die "Bille und Zottel"-Serie von Tina Caspari* >> Das waren dann auch die ersten Bücher, die ich mir selbst von meinem Taschengeld gekauft habe (dazu hab ich hier schon mal was geschrieben >>)


Mädchenserien: Hummelchen, Dolly und Berte Bratt


Sowas gibt's heute (zum Glück) wohl nicht mehr - oder die Mädchen von heute wollen so ein Zeugs nicht mehr lesen, however - ich habe Band 1 der Hummelchen-Serie von Käthe Theuermeister >> geschenkt bekommen, als ich in der zweiten Klasse war und hab sie wirklich gern gelesen. Nur so ab Band 4 oder 5, wo dann "so Sachen mit Liebe und so" dazukamen, da hat es mir nicht mehr gefallen.

Von "Goldköpfchen" von Magda Trott * >> hatte ich auch ein paar Bände, das war aber nicht so meins. Sehr gemocht habe ich dagegen die "Anne-Trilogie" von Berte Bratt * >> Die hatte meine Freundin, die jeden Sommer nach Skandinavien in Urlaub gefahren ist mit ihren Eltern und da natürlich interessiert war an Büchern, die dort spielten. Die durfte ich also von ihr ausleihen, die Anne-Bücher. Da war ich allerdings schon etwas älter, so 12-14 , glaub ich.

Ja, und dann gab es natürlich die Internats-Serien: Meine Cousinen hatten alle Bände von "Hanni und Nanni"* >> , die ich leihen konnte. Aber "Dolly"* >> hat mir besser gefallen, die hab ich mir dann später selbst gekauft.

Bissle Qualität war auch: Astrid Lindgren und Erich Kästner


Du siehst, nix wars mit qualitativ hochwertiger Kinderliteratur - obwohl, durch den guten Einfluß der erwähnten Freundin hab ich auch Astrid Lindgrens Märchen * >> und "Mio, mein Mio"* >> gern gelesen. Und "Pünktchen und Anton"*>>  und "Das doppelte Lottchen"* >> mochte ich auch.
Und "Das fliegende Klassenzimmer"* >> natürlich, wobei ich da eigentlich eher die Verfilmung mit Joachim Fuchsberger * >> im Fernsehen angeguckt habe.

Jetzt bin ich mal gespannt auf Deine Kindheitserinnerungen:

Hast Du gern gelesen?

Wenn ja, was?

Schreib es mir doch bitte in die Kommentare!


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Sonntag, 20. Mai 2018

Rezension: MIndfull @ Work von Rolf Braun

Das Buch wurde mir netterweise als kostenloses Leseexemplar von Netgalley zur Verfügung gestellt - vielen Dank dafür!

Achtsamkeit oder Neudeutsch "Mindfulness" interesiert mich schon länger, auch wenn ich denke, dass ich kein Riesenproblem damit habe: Ich bin nicht sehr gestresst und lebe in der Regel ein eher entspanntes Leben.

Dieses Buch war dann auch das erste, das ich zu dem Thema gelesen habe. Meine bisherigen Berührungen mit dem Thema waren eher "akustisch" über den Seven MInd-Podcast zum Beispiel, den ich sehr empfehlen kann >>. So gibt es auch zu diesem Buch eine CD mit geführten Übungen, was sicher sehr sinnvoll ist - die hatte ich jetzt aber nicht verfügbar.

Hier jetzt also meine


Rezension zu Mindful@work:
Anleitungen für einen achtsamen Arbeitsalltag -
mit Hör-CD von Rolf Braun * >>
 


Taschenbuch: 133 Seiten
Klett-Cotta Verlag
ISBN-10: 3608962360



Klappentext: 


Mehr Zufriedenheit im Job, weniger Stress – das ist einfach und doch schwer. Dieses Buch zeigt, wie eine höhere Arbeitszufriedenheit des Einzelnen und ein besseres Betriebsklima insgesamt erreicht werden können. Es bietet Anleitungen und Anregungen, um weniger Stress, mehr Ruhe, Bewusstheit und damit mehr Gesundheit in den Arbeitsalltag zu bringen. Nicht zuletzt bewirken die Hinweise für Teams positive Effekte für das Betriebsklima und die Teambildung.

Das Buch enthält einfache und kurze Übungen, die in Alltagssituationen am Arbeitsplatz integriert werden können und helfen, das Gewohnte zu unterbrechen, im Hier und Jetzt zu sein und Ent-Spannung zu erfahren. Dadurch ergibt sich die Möglichkeit, bewusst in der Gegenwart des Geschehenden zu sein und nur Eines zu tun – und das ganz. Das alles fördert die innere Stärke, die physische und psychische Gesundheit.

- Mit zusätzlichen Anregungen auch für Teams
- Die Hör-CD mit Übungsanleitungen unterstützt das Üben im Alltag
- Umfragen zufolge ist den meisten Arbeitnehmern ein gutes Betriebsklima ebenso wichtig wie das Gehalt

Dieses Buch wendet sich an: - Alle Berufstätigen, die für sich alleine oder im Rahmen von Kursen etwas für ihre Gesundheit tun wollen sowie Coaches.

Über den Autor:


Ralf Braun seit 2014 freiberuflich tätig als Achtsamkeitstrainer und Coach in Köln. Er ist Diplomtheologe und war 27 Jahre lang als Seelsorger und Exerzitienbegleiter im Dienst der Katholischen Kirche. Sein besonderes Interesse gilt der Verbreitung des Weges der Achtsamkeit in der Welt der Arbeit. Dazu bietet er zahlreiche Seminare, Trainings und Coachings an zu den Themen Stressbewältigung, Gelassenheit und Achtsame Kommunikation. Als Theologe interessiert ihn sehr die Nähe zwischen der Achtsamkeitspraxis und der christlichen Spiritualität.


Und, wie hat es mir gefallen?


Das Buch ist solide: Nach einer Einführung und Erklärung des Bodyscans gibt es Tipps für verschiedene Situationen und Übungen: Einfache, kurze Übungen für zwischendurch, Ideen für die Pause, Tipps zur Entschleunigung unterwegs Tipps für achtsame Meetings, Tipps für weniger Smartphone und Co, usw.

Am Ende jedes Kapitels gibt es Anregungen, wie man die Ideen nicht nur allein, sondern in Teams auf der Arbeit umsetzen kann. Wie gesagt, sehr solide und auch hilfreich.

Trotzdem mag ich dem Buch nicht mehr als 3 Sterne geben - der Ton des Autors packt mich nicht. Die ganze Schreibe ist mir zu nüchtern-wissenschaftlich, irgendwie werde ich mit dem nicht warm. Ich mag ihn wegen dieser Distanz einfach nicht, dabei sieht sein Autorenporträt recht sympathisch aus - sorry, Herr Braun, geht nicht gegen Sie persönlich!

Das kann Dir natürlich völlig anders gehen, das ist einfach ein persönliches Ding. Ich würde sagen, das Buch ist definitiv einen Blick wert -vielleicht magst Du es ja lieber etwas distanziert.

So, jetzt Du:

Gibt es ein Buch über Achtsamkeit, das Du mir empfehlen kannst?

Oder noch einen Podcast?

Schreib es mir doch bitte in die Kommentare!



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Samstag, 19. Mai 2018

Bücher zum Thema Essen: Tinettes Fünf am Freitag


In Tinettes Blog werden jeden Freitag 5 Bücher zu einem bestimmten Motto/Thema vorgestellt.
Wir hatten schon das Thema "Blumen" >>es ging um Hollywood >> , es gab das Thema "Tierisch" >>  und  "Sonnenanbeter" >> ,  Guten Flug >> , Gefahr >>   Liebe >>  Sterne >> Magie >>. und Lügen >> Diese Woche ist das Thema "Essen und Trinken" >>

Bei dieser Aktion geht es darum, 5 Bücher zu einem bestimmten Motto vorzustellen. Man kann sich dabei auf das Cover beziehen, die Handlung, den bzw. die Autor/in, usw. Man muss nur irgendwie eine Verbindung zum Thema herstellen.

Hah- das ist mal wieder ein Thema nach meinem Geschmack - vielen Dank, Tinette!
Da muss ich nicht lange Goodreads wälzen, da fällt mir auch so genug ein, denke ich...

1. Venezianisches Finale von Donna Leon
(Commissario Brunettis erster Fall) * >>
 


Ja, das ist ein Krimi. ABER: Der spielt in Italien und bei den Brunettis wird immer so lecker gegessen, dass ich beim Lesen der Bücher immer Hunger auf richtig gutes italienisches Essen und einen feinen Rotwein bekomme. Mittlerweile ist Frau Leon schon bei weit über Band 25, gelesen habe ich aber eher die ersten Bände. Könnte jetzt nicht sagen, warum, gibt halt noch so viele andere schöne Bücher... Aber die gibt es sicher bei der Onleihe, da könnte ich bald mal wieder einen lesen.

Klappentext: Skandal in Venedigs Opernhaus ›La Fenice‹: In der Pause vor dem letzten Akt der ›Traviata‹ wird der deutsche Stardirigent Helmut Wellauer tot aufgefunden. In seiner Garderobe riecht es nach Bittermandel – Zyankali. Ein großer Verlust für die Musikwelt und ein heikler Fall für Commissario Guido Brunetti. Und es scheint, als ob einige Leute allen Grund gehabt hätten, den Maestro unter die Erde zu bringen


2. Die Chamgagnerkönigin von Petra Durst-Benning * >>


Das Buch ist der 2te Teil der Jahrhundert-Trilogie der Autorin * >>. Band 1 hat mir da zwar noch einen Tick besser gefallen, aber auch dieses Buch war nicht schlecht. Und es macht Lust auf Schampus, in der Tat. Gut, das Ettlingens Partnerstadt Epernay mitten in der Champagne liegt und es deshalb zum Marktfest immer einen Stand mit Champagner gibt *sabbert*

Klappentext: 1898: Isabelle hat gegen den Willen ihrer Eltern den attraktiven Leon Feininger geheiratet. Sie geht mit ihm in die Champagne, wo er ein Weingut geerbt hat. Isabelle ist verzaubert von der einzigartigen Landschaft und der Verheißung eines neuen Lebens. Der schöne Schein trügt jedoch, eine erfolgreiche Rivalin wartet nur darauf, sich das vernachlässigte Weingut einverleiben zu können.Ein vielversprechendes Abenteuer, so sinnlich wie aufregend, wartet auf Isabelle. Und zum ersten Mal in ihrem Leben erkennt sie, dass es Dinge gibt, für die es sich zu kämpfen lohnt.


3. Ivy Lane von Cathy Bramley * >>


In dem Buch geht es um einen Kleingarten, aber da wird halt jede Menge zu essen angebaut - Erbsen und Zucchini und so... Ich fand das einen sehr schönen Cozy, den es bisher leider nur auf Englisch gibt. Allerdings sind der Folgeband unter dem Titel "Wie Himbeeren im Sommer" * >> und ein weiteres Buch der Autorin (" Fliedersommer "* >> ) mittlerweile auf Deutsch erhältlich.

Klappentext: Tilly is in desperate need of a fresh start, ideally with fresh air and a fresh attitude to match. Hidden secrets lurk in her past and moving to a new town seems like the best way to get a much needed second chance. Finally, it feels like fate is on her side. She takes on a plot at Ivy Lane allotments – where she assumes peace and quiet await – but life has different plans


4. Mollys Kitchen von Molly Yeh * >>


Hey, endlich ein Kochbuch! ;-)) Aber dieses Buch ist deutlich mehr als das, die Autorin erzählt nämlich auch über ihre Kindheit, die Essenshistorie ihrer Familie und bietet also auch "normalen" Lesestoff. Hier findest Du meine ausführliche Rezension >> 

Klappentext: Molly Yehs mehr als 120 leckere Rezepte erkunden das saisonale Angebot und bringen einen neuen Dreh in Gerichte, die satt und glücklich machen. Dabei reicht die Auswahl von raffinierten Frühstücksideen über Wohlfühlsuppen und sättigende Hauptgerichte bis hin zu bunten Desserts und saftigen Kuchen. Wie auf ihrem preisgekrönten Blog »My Name ist Yeh« >> streut sie zwischen ihre genialen Rezeptideen immer wieder urkomische Geschichten aus dem einstigen Leben in der Stadt und dem jetzigen auf der Farm ihres Mannes


5. Der Duft von Tee von Hannah Tunnicliffe * >> 


In dem Buch geht es nur am Rand um Tee und Macarons (s. Klappentext), aber nachdem ich es gelesen hatte, bin ich gleich losgezogen und habe gesucht, wo ich in Karlsruhe in drumherum welche bekommen kann.

Damals gab es unser schönes Café in Ettlingen "Le Petit Macaron" noch nicht. Das liegt praktischerweise direkt gegenüber vom Wollparadies in der Marktpassage in Ettlingen - mehr zu Wollquellen in Ettlingen findest Du hier >>

Klappentext: Grace blickt voller Zuversicht in die Zukunft, als sie ihren Mann in ein neues Leben nach Macao begleitet. Doch kurz nach ihrer Ankunft erfährt sie, dass sich ihr Traum von einer eigenen Familie nicht erfüllen wird. In ihrem Schmerz besinnt sich Grace auf ihre Leidenschaft, das Backen, und eröffnet ein Café. Im Lillian’s serviert sie nicht nur Tee und raffinierte Macarons, sondern begegnet auch Menschen, die ihr Leben verändern


So, jetzt Du: Welche Bücher zum Thema fehlen aus Deiner Sicht auf meiner Liste?
Kannst Du mir ähnliche Bücher empfehlen?
Vor allem solche "Kochbücher mit Geschichten" würden mich interessieren!
Schreib es mir doch bitte in die Kommentare!



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Freitag, 18. Mai 2018

Domics Strickpläne 2. Quartal: Der Status Quo - was daraus wurde...

Tja, so ist es halt meistens: Life is what happens while you are busy making other plans...

Also, jetzt nix Dramatisches. Aber so wirklich "on track" bin ich nicht mit meinen Strickplänen für das zweite Quartal (die Du hier nachlesen kannst >>)

Ich dachte, ich berichte mal ein bissle über den derzeitigen Status Quo:

1. Breathing Space Pullover  - in der Sommerpause >> 



Doch, ist schon was voran gegangen.

Ich habe die Ärmel abgeteilt und bin mit den Short Rows unter den Ärmeln fertig. Jetzt muss ich "nur" noch geradeaus runter stricken und hin und wieder mal ein Zunähmchen machen.

Aber der Pullover ist nun mal aus Sockenwolle, also aus Wolle, und um die auf dem Schoß zu haben, war es mir jetzt oft schon zu warm.

Drum liegt er jetzt erstmal im Sommerpausenbeutel. Wobei, wo ich das hier jetzt schreibe bekomme ich wieder Lust, weiterzustricken. Also vielleicht grabe ich ihn bald nochmal aus.

Oder ich verwende einen meiner Farbverlaufs-Bobbel und schlage gleich nochmal eine Sommervariante dieses Models an, da hätte ich nämlich wirklich Lust drauf.


2. Vertices United - Fehler reingestrickt >> 


Auch  da bin ich voran gekommen. Aber ich habe erfolgreich gleich im ersten Abschnitt- dem gestreiften - einen Fehler eingebaut- gnaaa!

Ich hätte die Abnahmen im gelb-grau gestreiften Teil viel schneller machen sollen, mein Modell wird also riiiiiiesig.

Wegen der falschen Abnahmen krumpelt sich auch der hellblau gestreifte Teil unten so und mir hat das Garn nicht gereicht (der hellblau- und der dunkelblau gestreifte Teil sind ein Abschnitt, ich musste mit dem Lana Grossa Bambusgarn * >> anstückeln an das Cool Wool Degrade * >>


Aber ich habe beschlossen, dass ich das durch das Spannen noch herausbekomme und falls nicht, merkt man es beim Tragen eh nicht so.
Ich habe schon mal testgetragen (s. Foto) und es gefällt mir ganz gut.


Mittlerweile bin ich bei Teil 4 (wird oben am gelbgestreiften angestrickt), aber weil das Dingsi so gigantisch ist und außerdem auch aus Wolle, ist da seit 3 oder 4 Wochen auch nicht so recht was voran gegangen.

3. Socken Stricken - totale Fehlanzeige


Aehm. Ja. Das war dann mal eine totale Fehlanzeige. Die Idee war ja, dass ich Socken als Unterwegsprojekt nehme und immer mal wieder zwischenschiebe.



Dann bin ich aber in das Farbverlaufs-Bobbel-Loch gefallen (hier kannst Du mehr dazu nachlesen >>) und dann war eben so ein Bobbeltuch mein Travel-Projekt:

Erst auf der Geschäftsreise nach Amsterdam meine Musternixe >> und dann im Urlaub in Mallorca der hier>>  schon erwähnte Everday Shawl a.k.a. Seefrau Ahoi! >>

Der letztere ist mittlerweile fertig und wirklich RIESIG geworden! Allerdings hat mir das Garn nicht ganz gereicht: Die Designerin gibt an, dass man nach 35% des Garns mit den Abnahmen beginnen soll.

Ich hatte 15 Farbkombis und habe schon nach der 5ten (2 Fäden weiß, 1 Faden blau) angefangen.

War aber trotzdem zu wenig, ich musste dann noch mit weißem Häkelgarn anstückeln, deshalb ist das Tuch jetzt nicht ganz so leicht wie ich es gerne gehabt hätte - aber well, gefällt mir trotzdem!

Solltest Du aber planen, die Anleitung zu stricken, würde ich Dir empfehlen, schon nach 25% des Garns mit den Abnahmen zu beginnen.

Ist aber nicht tragisch, dass ich im Moment kein Socken-Mojo habe - ich habe ja im ersten Quartal schon deutlich mehr als mein Soll (12 Paare sollen es werden dieses Jahr) geschafft >>, da kann ich mir jetzt eine kleine Pause gönnen.

4. Strickjacke aus 6fach Sockengarn - noch mehr Fehlanzeige


Okay, das war jetzt auch nicht sooo konkret. Das Garn (Lana Grossa Tweed 6fach* >>) läuft mir ja nicht weg und im Moment ist es mir - s. Breathing Space - einfach zu warm für eine recht dicke Jacke auf dem Schoss.


5. Großes Dreieckstuch aus handgefärbtem Sockengarn - verschoben


Ja, auch das ist erstmal verschoben. Auch hier ist der Fokus erstmal auf den Bobbel-Tüchern. Ich habe noch drei Bobbel im Stash, davon habe ich zwei für Oberteile eingeplant und einen für ein weiteres Tuch.

Mal sehen, wie lange mein Bobbel-Flash noch anhält- vielleicht bekomme ich ja schon ganz bald Lust, ein paar meiner Stränge zu wickeln und doch bald ein Tuch anzuschlagen.

Bei den Anleitungen bin ich auch noch nicht so ganz entschieden.
Der "Point the Way" von Drops >> würde mich schon sehr reizen.
Und die Variante, die Ingrid aus handgefärbtem Garn gestrickt hat >> gefällt mir auch sehr.

Aber vielleicht stricke ich den doch lieber aus einem Bobbel?
Und stricke das Tuch nach einer der tollen Anleitungen von Herrn West?
Man wird sehen...

Jetzt Du: Hast Du gestrickt oder gehäkelt, was Du Dir vorgenommen hast?
Irgendwelche besonderen Vorkommnisse?
Welche Anleitung kannst Du mir für meine handgefärbte Sockenwolle empfehlen?
Schreib es mir doch bitte in die Kommentare!


Verlinkt zu Maschenfein Auf den Nadeln >>  Liebste Maschen >>  Stricklust >>

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Donnerstag, 17. Mai 2018

Rezension: Das Wunder des Pfirsichgartens von Sarah Addison Allen

Dieses Buch wurde mir immer wieder angezeigt, wenn ich nach Büchern suchte, die in den US-Südstaaten spielen (zu dem Thema findest Du hier auch schon mal einen kompletten Blogpost mit einer Sammlung solcher Bücher >>).

Ich habe es dann bei der Onleihe ergattern können, war aber nicht so 100% überzeugt....

Das Wunder des Pfirsichgartens
von Sarah Addison Allen * >>
 


Taschenbuch: 288 Seiten
Goldmann Verlag
ISBN-10: 3442479517



Klappentext:


In einer idyllischen Kleinstadt in North Carolina führt Willa Jackson einen gemütlichen Laden, der mit herrlichem Gebäck und Kaffee lockt. Dann allerdings gerät ihr Leben ziemlich durcheinander, als die alte Villa, die einst im Besitz der Jacksons war, renoviert wird. Plötzlich flattert ihr mit der Einladung zur Neueröffnung nicht nur ein Mann ins Haus, sondern auch die umtriebige Paxton Osgood, die den Umbau leitet. Zusammen entdecken die beiden jungen Frauen im Garten des Anwesens ein Familiengeheimnis, das allerlei wunderliche Dinge in Gang bringt.

Über die Autorin:


Sarah Addison Allen wurde in Asheville, North Carolina, geboren, wo sie Literaturwissenschaft studierte und auch heute noch lebt. Ihre Romane, darunter ihr Debüt »Mein zauberhafter Garten« und ihr neues Werk »Das Wunder des Pfirsichgartens«, sind allesamt »New York Times«-Bestseller und begeistern mit einer Prise Magie und wunderschöner Südstaatenkulisse. www.sarahaddisonallen.com

Wie hat es mir gefallen?



Das Wunder des PfirsichgartensDas Wunder des Pfirsichgartens by Sarah Addison Allen
My rating: 3 of 5 stars

Dieses Buch wurde mir immer wieder vorgeschlagen, wenn ich nach Südstaaten-Schmonzetten a la Grüne Tomaten oder Ya-Ya-Schwestern gesucht habe, und es war bei der Onleihe verfügbar, also habe ich zugeschlagen.

Hm. Hat mir jetzt eher so mittel gefallen. Die Handlung spielt in der Gegenwart und es wird ziemlich hastig für meinen Geschmack die Liebesgeschichten der lokalen Society-Darlings erzählt. Dazu kommt ein bissle Geisterseherei, Südstaatenromantik mit Pfirsichduft und eine dubiose Mord(?)geschichte in den 30ger Jahren.

Es hätte dem Buch gut getan, wenn sich die Autorin ein bissle mehr Zeit fürs Erzählen genommen hätte und z.B. die Highschool-Zeit der Protagonisten und auch die Story in den 30gern ein bissle ausführlicher erzählt hätte. War aber durchaus unterhaltsam - und das Cover ist wirklich sehr schön, auch wenn ich das Buch als ebook von der Onleihe hatte und deshalb vom Cover ja wenig gesehen habe...

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Und jetzt Du: Kennst Du das Buch und die Autorin?
Hast Du Vorschläge, was noch auf meine Südstaatenliste sollte?
Schreib es mir doch bitte in die Kommentare!


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Mittwoch, 16. Mai 2018

Verena Stricken als ePaper, Männer für leichte Stunden auf Netflix, Stephen & Penelope, Hotel in Amsterdam, Grossewolle: 5 x Inpsiration am Mittwoch

Oft stolpere ich im Laufe einer Woche über Dinge, die ich Dir zeigen möchte -das können zum Beispiel sein
  • interessante Strickanleitungen
  • leckere Rezepte
  • neue Bücher, Blogs, Podcasts oder andere Medien
  • nützliche Tools & Gadgets
  • Veranstaltungen, Kurse und Seminare
  • Perlen aus dem Blogarchiv

Bei einigen meiner liebsten Blogs - z.B. bei "Frau Dingdong" oder auch beim "Finanzwesir" gibt es solche Wochenrückblicke, und ich lese sie immer sehr gerne. Drum gibt es auf Domics Pinnwand jetzt auch einen Wochenrückblick - der Abwechslung wegen zur Wochenmitte, zum Bergfest am Mittwoch sozusagen.


1. Verena Stricken im neuen Layout und als EPaper


Durch einen Post von Lisi Bloggt >> bin ich darauf gestossen, dass die Verena Stricken ein neues Layout hat - sieht besser aus als bisher! Allerdings gibt's diesen "Zeitungsteil" in der Mitte, auf dem die Anleitungen in Minischrift schwarz-weiß sind immer noch - das find ich ja nu nicht mehr wirklich zeitgemäss... Was für mich als bekennenden Digital-Junkie noch viel wichtiger ist: Es gibt das Heft endlich auch als e-paper! Bei United Kiosk kannst Du Abo- und Einzelheft als PDF bestellen >>  Bin gespannt, ob da dann die Qualtität der  Anleitungen im PDF besser ist als in diesem Zeitungs-Mittelteil!

2. Netflix-Filmtipp:
Männerjogginghosen mit "HOT" über dem Poppo


Dieser Film läuft nur auf Netflix (hab ich nicht - Du? Zufrieden? Zu empfehlen) und der Trailer von "Kein Mann für Leichte Stunden" >> liest sich so, als sollte ich mir mal ernsthaft Gedanken machen, ob ich das nicht mal austesten möchte - hier die Inhaltsangabe: Ein skrupelloser Chauvinist wacht zu seinem Bestürzen eines Tages in einer von Frauen dominierten Welt auf und legt sich mit einer einflussreichen Schriftstellerin an.Mit: Vincent Elbaz, Marie-Sophie Ferdane, Pierre Benezit
Danke für den Tipp, Madame Moneypenny! >>

3. Stephen & Penelope in Amsterdam


Als ich diesen tollen Post von Frau La Wollbindung >> gelesen habe, fiel mir auf, dass ich noch gar nicht von meinem Raubzug bei Stephen und Penelope berichtet habe. Sie wurden im Vla-Post hier >> nur am Rande erwähnt. Also: Solltest Du die Chance haben, in Amsterdam den tollen Wolladen von Stephen & Penelope >> zu besuchen: MACH. DAS. UNBEDINGT. Das geht auch mit eher wenig Zeit - der Laden liegt ca. 5 Minuten zu Fuß von der Metro-Station "Nieuwmarkt", das bekommst Du auch während einer Geschäftsreise unter. Vom Bahnhof ist das auch nicht sehr weit weg, vielleicht eine Viertelstunde zu Fuß.

4. Amsterdam: Unterkunft & Public Transport


Alle anderen Tipps von Frau Wollbindung möchte ich auch noch ausprobieren, wenn ich denn irgendwann mal Zeit für eine private Reise nach Amsterdam habe. Gewohnt habe ich übrigens im A&O Hostel/Hotel (ich im Hotel-Teil) am Stadtrand >> Kann ich ebenfalls empfehlen, war erstaunlich ruhig, weil die Teenies auf Klassenfahrt in anderen Etagen untergebracht waren. Mit der Metro war ich in 10 Minuten in der Innenstadt. Ich hatte so ein 72-Stunden-Ticket für die Metro für € 17,50, das war völlig ok >>.


5. Deutsche Merinowolle bei Grossewolle


Über irgendeinen Strickyoutuber (ich glaube, es war Tanjas Wollzeit >> ) bin ich auf den Shop von Grossewolle >> gestoßen. Dort gibt es deutsche Merinowolle, sowohl naturfarben als auch gefärbt, die sehr interessant aussieht. Das möchte ich zum Herbst und Winter hin gerne mal ausprobieren, im Moment ist mir das einfach noch zu warm für Wollgarn.


So, jetzt Du:
Warst Du schon mal in Amsterdam?

Was würdest Du sagen, was muss man sich ansehen?

Liest Du die Verena? Gedruckt oder Digital?

Kennst Du die Merinowolle von Grossewolle?

Schreib es mir doch bitte in die Kommentare!

Dienstag, 15. Mai 2018

Rezension: Zartbittertod von Elisabeth Herrmann

Das Buch wurde mir netterweise als kostenloses Rezensionsexemplar vom Verlag zur Verfügung gestellt, vielen Dank dafür!

Zartbittertod von Elisabeth Herrmann * >> 


480 Seiten
Verlag: cbj (19. März 2018)
ISBN-10: 3570165132

Klappentext:


Mia ist in dem kleinen Chocolaterie-Geschäft ihrer Eltern aufgewachsen – mit den wunderbaren Rezepten, aber auch mit dem rätselhaften Familienfoto, auf dem ein lebensgroßes Nashorn aus Schokolade zu sehen ist, zusammen mit ihren Urgroßvater Jakob und seinem Lehrherrn. Der Lehrherr ist weiß, Jakob schwarz. Mia ist zwar bekannt, dass ihr Vorfahr als kleiner Junge aus dem damaligen Deutsch-Südwestafrika nach Deutschland gekommen ist. Aber warum? Und wie?  Als Mia den Nachkommen von Jakobs Lehrer unbequeme Fragen stellt, sticht sie in ein Wespennest. Liebe und Verrat, sie ziehen sich durch die Generationen, und als Mia endlich versteht, wer sie zum Schweigen bringen will, ist es fast zu spät.


Über die Autorin:

Elisabeth Herrmann machte nach ihrer Ausbildung zur Bauzeichnerin das Abitur auf dem zweiten Bildungsweg am Frankfurter Abendgymnasium. Im Anschluss arbeitete sie als Rundfunk- und Fernsehjournalistin und war Dozentin an der Hochschule Mittweida. Nach mehreren Dokumentarfilmen für den SFB/RBB erschien ihr Kriminalroman "Das Kindermädchen". Herrmann nimmt in ihren Büchern immer wieder Bezug auf die neuere deutsche Geschichte. Darüber hinaus schreibt sie Jugendthriller, Hörspiele und Drehbücher.


Und, wie hat es mir gefallen?


Zartbittertod
Zartbittertod by Elisabeth Herrmann
My rating: 4 of 5 stars

Sehr ordentlich! Interessante Geschichte, wirklich spannend, ohne blutig zu sein. Ich hatten den Täter definitiv nicht auf dem Zettel. Und das Ganze hat mich inspiriert, mich einmal etwas genauer mit der deutschen Kolonialgeschichte zu beschäftigen, darüber weiß ich viel zu wenig.

Vom Klappentext her hätte ich jetzt erwartet, dass man in Rückblenden noch mehr Buchelemente hat, die auch tatsächlich in der Kolonialzeit spielen, aber das kommt nur sehr am Rande vor, in Auszügen aus Briefen der Vorfahren.

Ist auch nicht so ein Kinderbuch/Jugendbuch auf den ersten Blick- außer, das die Protagonisten mit um die 20 recht jung ist, finde ich nicht, dass das unbedingt als Jugendbuch laufen muss. Und die Story ist spannend, aber nicht zu grausam, das finde ich auch eher positiv.

Ich werde also definitiv noch mehr von Frau Herrmann lesen, "Die Mühle" * >>  wurde mir schon sehr empfohlen.

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Jetzt Du: Kennst Du die Autorin?Sind die "Nicht-Jugend"-Thriller arg blutig?Schreib es mir doch bitte in die Kommentare!


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